Garry und Wodan stellen sich vor

Die Geschichten um Garry und Wodan richten sich an Vorschul- und Schulkinder, die mit Spaß an das Lesen herangeführt werden, bzw. es erlernen sollen. Sozialrelevante Themen, wie zum Beispiel die Vernichtung von Lebensräumen diverser Tierarten, nachhaltige Stadtentwicklung, Integration sowie Inklusion werden kindgerecht aufbereitet und in einen regionalen Kontext übertragen. Die Botschaften werden dabei subtil in die Erzählungen eingearbeitet, so das Lust am Lesen gefördert, ein Spannungsbogen aufgebaut und Interesse geweckt wird.

Die Identifikation mit den Figuren Garry, Wodan und ihren Freunden wird durch lokale Bezüge erleichtert. So können die kleinen Leser und Leserinnen Orte die in den Geschichten vorkommen, nicht nur in ihrer Fantasie sondern auch real besuchen und damit erleben. Der Garten der Sinne, in Berlin-Mahlsdorf, spielt dabei eine zentrale Rolle. Er ist zur neuen Heimat der beiden Figuren Garry und Wodan geworden, die aus fremdverursachten Gründen ihr ursprüngliches Zuhause verlassen mussten. So war Garry, ein Eichelhäher, in der Nähe des zukünftigen BER beheimatet. Aufgrund des nun herrschenden Geräuschpegels hat er diesen Ort verlassen müssen. Wodan, ein Waschbär, hat seine Heimat in Nordamerika durch Abholzung seines Waldes verloren und ist mit dem Flugzeug in Tegel, auf der Suche nach einem neuen Zuhause, gestrandet. Im Laufe der Handlung finden sich die Hauptfiguren und bestreiten fortan gemeinsam spannende Abenteuer im Kiez Marzahn-Hellersdorf aber auch im Großraum Berlin.


Leseprobe

Garry und Wodan auf der Suche nach dem Garten der Sinne

 

Eine wundersame Begegnung

 

Wodan kam an einem schönen Sommertag an. Er war als blinder Passagier in einem großen Flugzeug in Berlin Tegel gelandet. Ganz heimlich hatte er sich auf die große Reise begeben, um die weite Welt kennen zu lernen. Ein Waschbär in einer fremden Stadt? Wo soll ich nur bleiben? Überall fahren Autos hin und her. Die vorübergehenden Menschen haben keine Zeit und nirgends ist ein Baum zu sehen. Wodan lief einfach los und irgendwann entdeckte er einen kleinen Park mit großen Bäumen mitten in Berlin. Ein großer Vogel blickte von einer mächtigen Eiche herab und krächzte: "Was bist du denn für ein seltsames Pelztier?" "Seltsam? Man nennt mich Wodan und ich bin ein Waschbär. Meine Heimat ist Nordamerika. Dort lebte ich in einem großen Wald. Irgendwann kamen große Maschinen. Sie sägten fast alle Bäume ab. Da entschloss ich mich einfach in die weite Welt zu ziehen..." Wodan kletterte zögerlich auf den Baum, um den neugierigen Vogel etwas näher zu sein. Völlig entkräftet saß Wodan auf einem dicken Ast und weinte. Er war einfach nur ratlos und wusste nicht wie es weiter gehen soll...

 

 

Das Buch "Garry und Wodan - Auf der Suche nach dem Garten der Sinne" finden Sie in der Geschäftstelle  und in Kürze im Online-Shop.

 



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